
AKTUELLES PROJEKT
Kurzinformation zum Projekt –
Ideen und Zielsetzung
Team Brückenbauer*innen – geballte Kompetenz!
Die Mitglieder des Team Brückenbauer*innen sind junge Menschen mit Fluchterfahrung, die in Ausbildung sind oder diese bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Sie sind erneut die zentralen Akteur*innen dieses Projektes. Sie haben im Verlauf der vergangenen 6 Projekte eine Kompetenz erworben, um Schüler*innen bei ihrer „Übergangsgestaltung von der Schule in die Ausbildung” gezielt unterstützen zu können.
Sie kennen die Ausgangssituation der Schüler*innen sehr gut, weil sie aus einer ähnlichen Situation heraus vor 2 bis 6 Jahren in Ausbildung gestartet sind. Und die Brückenbauer*innen haben gelernt, andere Jugendlichen zielgerichtet zu beraten, weil sie in den vorangegangenen Projektphasen durch die beteiligten Expert*innen aus dem Ausbildungssystem viele Informationen erhalten haben, die sie nun weitergeben können. Sie sind in der Lage, die Jugendlichen für eigene, pro-aktive Aktivitäten zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration zu gewinnen bzw. zu motivieren.


Das Bindeglied zwischen den Akteur*innen
Das Team Brückenbauer*innen ist auch im neuen Projekt MOVE together 360° das Bindeglied zwischen Betrieben und potenziellen Auszubildenden, die sich noch in Berufseinstiegsklassen der Berufsbildenden Schulen der Region Hannover befinden, oder von hannoverschen Vereinen im Übergang in Ausbildung betreut werden. Alle sollen für eine Duale Ausbildung gewonnen und vorbereitet werden. Damit soll für die beteiligten jungen Menschen der Einstieg in die Duale Berufsausbildung erleichtert und Ausbildungsabbrüche verhindert werden.
Die PEER_LERNWERKSTATT
Zentrale Projekt-Formate sind die 360°-Workshops in Kooperationsbetrieben und die PEER_WERKSTATT, die in einem geschützten Rahmen und in vertrauensvoller Atmosphäre zusammen mit Azubis aus den Kooperationsbetrieben und Teilnehmenden aus dem Übergang stattfindet. Das Zusammenkommen mit Auszubildenden der Kooperationsbetriebe (TEAM_AZUBI) und dem Team Brückenbauer*innen ist eine niedrigschwellige Möglichkeit für die jungen Menschen, die Zukunft in den Blick zu nehmen.


Sozialkompetenzen in 360°
In den PEER_LERNWERKSTÄTTEN werden die Schüler*innen durch das TEAM_AZUBI und das Team Brückenbauer*innen angeleitet, die geforderten Sozialkompetenzen in der Dualen Ausbildung, die durch die Auszubildenden des jeweiligen Kooperationsbetriebes benannt werden, zu reflektieren und verschiedene Verhaltensoptionen zu entwickeln. Diese werden in szenischen Darstellungen nachgespielt und als 360°-Videos aufgezeichnet, die dann als pädagogisches Material unter Anleitung genutzt werden können.
Kooperationsbetriebe
Die 360°-Workshops finden immer in den Räumlichkeiten (Werkstätten, Büros, Lagerhallen etc.) gastgebender Kooperationsbetriebe statt. Als Zeitfenster ist eine Halbtagsveranstaltung an einem Samstag von 10 bis 14 Uhr außerhalb der Ferien geplant. Dieses Format hat sich bereits in den vorherigen Projektphasen bewährt.

Die 360°-Videos haben im Projekt-Kontext
mehrere pädagogische Funktionen
Aus den oben genannten Vorläufer-Projekten steht bereits pädagogisches Grundlagenmaterial in Form von siebenundzwanzig (27) 360°-Videos in verschiedenen Themenbereichen zu „Sozialkompetenzen in Dualer Ausbildung“ zur Verfügung, das zur Vorbereitung der PEER_LERNWERKSTÄTTEN von jungen Menschen im Übergang Schule-Ausbildung genutzt werden kann.
Durch die 360°-Videotechnik werden junge Menschen, die erfahrungsgemäß sehr technikaffin sind, für eine Mitwirkung interessiert und für die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Sozialkompetenzen mit Hilfe der 360°-Videotechnik „aufgeschlossen“ und motiviert.
Die in den PEER_LERNWERKSTÄTTEN produzierten 360°-Videos sind eine Art „persönliches Lerndokument“ und sollen von den Teilnehmenden als ein Baustein ihrer individueller Berufsvorbereitung weiter genutzt werden.
Die Technik und die 360°-Videos bieten darüber hinaus interessierten Unternehmen, die ihrer Aufgabe „Finden und Binden von Nachwuchs“ auf eine neue und innovative Art und Weise nachkommen wollen, die Möglichkeit für neue Wege in der Akquise von Auszubildenden. Somit präsentieren sich die beteiligten Unternehmen als kulturoffener und innovativer Arbeitgeber.
